
Auf der Suche nach der ultimativen Beleuchtung musste ich leider feststellen, dass es so etwas nicht gibt. Deckenfluter und Schwarzlichtröhren sind ja schon fast Standard, also: Selbst ist der Nerd. Erstmal eine Liste machen. Was macht denn die ultimative Beleuchtung überhaupt aus?
Eine solche Lampe sollte sein
und vor allem: tolle Farben erzeugen, je nach Laune.
Als erstes galt zu überlegen, womit man eigentlich "Licht machen" will. Leds sind toll für sowas: Sehr hell, geringer Stromverbrauch und günstig zu bekommen. Dimmen kann man LEDs einfach über PWM (Pulsweitenmodulation), das mit einem ATmega8 Mikrocontroller erzeugt wird. Dass die Wahl auf diesen speziellen Mikrocontroller fiel, lag zum einen daran, dass ich einige dieser Controller gerade zur Hand hatte. Zum anderen gibt es mit avr-gcc und avra eine komplette freie Entwicklungsumgebung für freie Betriebssysteme wie Linux. Ich konnte also die Hauptarbeit erledigen, ohne auf die Atmel eigenen Programme (AVRStudio) unter Windows zurückzugreifen. :)
Das fnordlicht ist in drei verschiedene Platinen unterteilt. Eine vierte Platine enthält einen max232 Pegelkonverter für rs232. Alle diese Platinen sind im Webshop erhältlich, der von de-SOLUTION betrieben wird. Alle Platinen haben nur auf einer Seite Leiterbahnen.
| fnordlicht Powerplatine | fnordlicht Controlplatine | fnordlicht Displayplatine | serieller Pegelkonverter | |
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| Schaltung | |
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| Bestückungsdruck (mit Teilen) | |
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| Bestückungsdruck (mit Teilen und Lötpads) | |
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| Ätzvorlage (zum selberätzen) | power | control | display | level shifter |
Erste Version der Firmware (in Assembler):
Zweite Version, fnordlicht Firmware "next generation" (in C)
Auf der Wikiseite für das fnordlicht findet sich Dokumentation.
Für dieses Projekt gibt es eine meist deutschsprachige Mailingliste, es können aber auch gern Fragen auf englisch gestellt werden. Es gibt auch ein Archiv